Philosophie

Tantra ist keine Religion oder Sekte,

auch kein Glaubenssystem, sondern ein bewusstes Experimentieren mit unseren selbstgesetzten Grenzen,ein achtsames Betreten neuer Erfahrungsräume innerhalb der tantrischen Rituale,Übungen und Meditationstechniken.

Der Körper ist im Tantra die Basis für alles Weitere, für die emotionale, geistige und spirituelle Entwicklung. Es gilt, den eigenen Körper besser kennenzulernen, um so auch besseren Zugang zu seinen Gefühlen zu erlangen.

Was ist Tantra?

Der Tantrismus ist eine große philosophische Bewegung, die der sexuellen Energie des Menschen eine zentrale Bedeutung zuschreibt. So wurden im Tantra verschiedene Meditationstechniken entwickelt, die es dem Menschen ermöglichen sollen, seine sexuelle Kraft für einen inneren Transformationsprozess zu nutzen. Der Tantrismus ist keine Religion mit bestimmten dogmatischen Vorstellungen, sondern eine gelebte Philosophie, die alle Bereiche des Lebens bis auf ihre Wurzeln bejaht, durchlebt und transformiert. Tantra ist zugleich eine Rebellion gegen alle einengenden gesellschaftlichen Strukturen mit fesselnden und moralischen Verblendungen. Tiefes Anliegen des Tantra ist es, all diese Fesseln zu sprengen und den Menschen als Individuum in Einklang mit dem großen Ganzen zu befreien, sodass die Liebe und die Kraft des Kosmos, die universale Einheit, durch uns Menschen hindurch leuchten und strahlen kann.

Eve-Lillith  : "Ich empfinde eine große Freude, den menschlichen Körper zu beobachten, zu zeichnen, zu fotografieren und zu massieren.
Eine Massage ist für mich ein Dialog - ich teile meine spirituelle,intellektuelle und manuelle Kenntnisse während der Massage durch meine Hände mit.
Ob ein Mensch bereit ist das alles anzunehmen,hängt von seiner Offenheit,Sensibilität und Empfindlichkeit ab..."

Tantra sagt:
Glücklichsein ist eine Tugend, weil ein glücklicher Mensch kein Unglück für andere erzeugt. Nur ein glücklicher Mensch kann zum Glück der anderen beitragen.


Eine zärtliche Berührung ist wie hundert zärtliche Worte...Berührung,die über die Haut die Seele erreicht- das ist mein Anspruch an eine Massage.
Die Berührung ist die einfachste Form der Kommunikation,eine intime,direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch,die einfach durch nichts zu ersetzen ist.

Zum Mensch gehört auch unsere erotische Lebensqualität.Eine liebevolle und achtsame Tantra Massage des Intimbereichs im Zusammenhang mit einer ausgiebigen Ganzkörpermassage ein tiefes Gefühl von Angenommen-Sein bewirken kann- mit dem Wunsch,das eingene sexuelle Empfinden in Würde zu genießen.Auch das Bedürfnis,von einem anderen Mensch berührt zu werden,ist in jedem von uns vorhanden.

Dank der Fähigkeit der Frau zu verlängerter sexueller Aktivität ist sie, wie im Schöpfunsakt, immer das Zentrum der tantrischen Lehre gewesen.In der frühesten tantrischen Texten war es die Frau, die in die Rituale einführte, alle organisierten tantrischen Gruppen wurde von Frauen geleitet, doch sind im reinsten Sinn tantrischer Sexualität Mann und Frau nicht nur gleich,sondern eins.Sie können einander belehren oder gemeinsam lernen.

Tantra verbietet , dass von dem Tantriker irgendeine Tat begangen  wird, die gegen die menschlichen Rechte eines anderen verstösst. Niemand kann überredet werden sich tantrischen Ritualen zu unterziehen, das Einverständnis muss innen kommen, mit dem ganzen Wesen und voller Hingabe geschehen.

Die vier Seins- und Erlebenswelten der Tantra
physisch, mental, emotional und spirituell- erwecken, reinigen, erweitern, verbinden

Mental
Denken, verstehen, planen, „leisten“, Luft, Norden
Archetyp: Mutter/Vater, KönigIn, RegierungschefIn 
  Physisch
Körperempfinden, Sinnlichkeit, „Materielles“
Erde, Westen
Archetyp: Amazone/Held, AbenteurerIn, RebellIn 
  Spirituell
Energieerfahrung, Spiritualität, „Feinstoffliches“
Feuer, Licht, Osten
Archetyp: Medium, Weiser, HohepristerIn, spirit. LehrerIn
Emotional
Gefühle, Inneres Kind, „spielen“
Wasser, Süden
Archetyp: Hetäre/Ewiger Jüngling, Geliebter/Geliebte, LiebhaberIn, 
  Muse und KünderIn der Schönheit des Lebens

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